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Eine Chance im Kunstbetrieb

Anna Maris im Atelier vor einer Leinwand malend

Anna Maris

Ich habe einen großen Anlauf gebraucht, den Schritt in die Öffentlichkeit zu machen. Das Konzept von Insider Art hat mich sofort überzeugt und so habe ich mich persönlich an Frau Gellhorn von Insider Art gewandt. Wir haben miteinander telefoniert, und sofort war der „Funke der Sympathie“ übergesprungen: Ich war zutiefst berührt von ihrer wertschätzenden Art und Sprache sowie dem persönlichen Respekt mir gegenüber. Dieses erste persönliche Gespräch hat mich so beeindruckt, dass ich mich spontan entschieden habe, bei Insider Art mitzumachen.

Frau Gellhorn hat mich ermutigt, meine Bilder in der Online-Galerie einzustellen und so am Kunstgeschehen aktiv teilzuhaben – ohne Ausgrenzung und ohne akademische Bewertung.

Für mich als Künstlerin mit Handicap bedeutet dies einen großen Schritt: Ich werde mit meinen Bildern wahrgenommen und erlebe öffentliche Anerkennung. Dieser Prozess ist ähnlich spannend für mich wie der Malprozess selbst.

Deshalb danke ich ganz besonders Frau Gellhorn und ihrem Team für dieses Angebot, eine Chance im etablierten Kunstbetrieb zu bekommen. Ich bin nun mit Überzeugung dabei.


Kunst verbindet alle

Porträt von Lissy Andersson

Lizzy Andersson, Künstlerin der Online-Galerie von 2010 - 2014


Kunst verbindet alle, egal ob gesund oder krank. Denn Bilder und Zeichnungen sagen sehr viel mehr, als man darüber vielleicht schreiben und sprechen könnte. Sie geben Einblicke und zeigen die Kreativität von Menschen, die man in unserer Gesellschaft sicher so nicht wahrnehmen würde.


Die Online-Galerie Insider Art nimmt diese Menschen wahr und ermöglicht ihnen, ihre Werke auszustellen. Mich hat Insider Art auch wahrgenommen und so konnte ich meine Bilder vorstellen und präsentieren. Ich bin daher dieser Galerie sehr dankbar. Künstler, die ein Handicap haben, haben es leider immer noch sehr schwer, ihre Kunst zu präsentieren.


Sei es in der Malerei oder Bildhauerei, in Deutschland ist Kunst und Behinderung immer noch ein Tabuthema.
Daher ist es wichtig, dass es solch eine Galerie und Plattform für uns gibt.
(Ich bin seit meiner Kindheit an einer rheumatoiden Arthritis erkrankt.)

 

 

 

Zu den "Normalen" passte ich nicht mehr

Porträtfoto von Antje Thelema Irslinger

Antje Thelema Irslinger

INSIDER ART - schon dieser Schriftzug zeigt Vielfalt und Buntheit dieser ansprechenden Galerie.
Ohne ihn hätte ich mich höchstwahrscheinlich gar nicht "durchgeklickt", kam ich doch von zermürbenden Seiten zur Steuererleichterung und dergleichen für "Handicappierte".
Was mich hier spontan erreichte: Hier bist Du willkommen, sogar erwünscht.

Ja, zu den "Normalen" passte ich irgendwie nicht mehr. Mich als "behindert" zu bezeichnen - dabei spürte ich die Diskriminierung meiner Selbst durch mich selbst.

Nach meiner ersten zaghaften Anfrage mit meinen Gedichtbildern, kam so eine wunderbare Rückmeldung und ich fühlte mich wie im Himmel, meine Seele sich hier erkannt.

Es ist ein großer, liebevoller Raum für "Versehrte" - welch schöner weicher Ausdruck -  und ich gehöre dazu, bin EIN Webfädchen im großen Ganzen, habe MEINEN einzigartigen Platz - es ist wie das Ankommen in der "guten Stube", wo jeder den anderen respektiert, akzeptiert und liebevoll entgegengeht.

Ein Insider-Art-iges Weltenall

Es ist wie eine Oase, wenn ich ihn betrete - diesen Raum wohlwollender Sachtheit. Es ist der Raum der Mutter, die fragt, ach, was ist denn mit Dir? Komm erst mal her, erzähl doch mal…
Eigenartig vertraut, woher eigentlich?
Hierhin ziehe ich mich zurück, es ist ein/mein Herzensraum.

Hier öffnet sich ein neuer Raum, eine andere Welt, fast ein INSIDER-ART-IGES Weltenall, wo wir, ein jeder Künstler seine eigene Welt schöpft. Hier können Begegnungen stattfinden, außerhalb von Raum und Zeit und sich Welten treffen.

Sie sind Vorreiter und Streiter, Außenseiterin unter den „Normalen“ - aber war es nicht schon immer so, dass diejenigen,  die einen neuen Wind und Atem mitbrachten, nicht so richtig dazugehörten? Aber sie waren immer große Hoffnungsträger!

Niemand hat gesagt, dass es einfach sein würde. Ich wünsche Ihnen einen langen Atem, lassen Sie sich nicht unterkriegen!



Hier fühle ich mich frei und willkommen!

Porträtfoto von Gerhard Beck

Gerhard Beck

Die Galerie 'Insider Art' ist sehr wichtig für mich. Hier kann ich meine Bilder präsentieren, ohne dass ich oder meine Arbeiten einer ausgrenzenden Bewertung ausgesetzt sind. Nur meine Bilder zählen. Dadurch fühle ich mich freier. Und gerade als Künstler mit einem Handicap ist es für mich ein wichtiger Schritt, am Kunstgeschehen teilhaben zu können und Zugang zum etablierten Kunstsystem zu finden. Das bietet mir frei von  Ausgrenzung und Stigmatisierung nur die Online-Galerie 'Insider Art'- und das auf einem hohen Niveau und außerhalb des sozialen Umfelds.

Wir Künstler mit Handicaps brauchen diese Plattform und auch das glücklicherweise so beharrliche Engagement von Frau Gellhorn. Deshalb können wir nur hoffen, dass Insider Art weiterhin Unterstützer und Unterstützung findet.

 

Insider Art macht Mut und gibt uns Hoffnung

Ralf Hasse

Frau Bea Gellhorn von Insider Art ist eine große Bereicherung in unserer Gesellschaft, sie schließt eine neue Brücke und bringt Menschen aus den verschiedensten Schichten zueinander. Macht ihnen Mut und gibt ihnen Hoffnung an sich weiter zu arbeiten, und welche Sprache eignet sich da am besten? Kunst!

Ich freue mich, dass wir uns „begegnet“ sind, unsere Lebenswege sich gekreuzt haben. Gemeinsam können wir sicher einiges bewegen. Menschen wie Sie geben mir Kraft. Ich danke Ihnen dafür. Ihr Traum ist für mich Zukunft!

Die Arbeit zeigt einen Zukunftskosmos, der unter dem Bild beschrieben ist.
Diese Arbeit ist eine Zukunftsperspektive, es gibt keine Grenzen, unsere globale Welt ist zusammengewachsen, es gibt auch kein Schubladendenken, wie man unschwer erkennen kann, also sind die Schubladen leer. Gleichzeitig ist dieses Werk eine Beschreibung (m)eines Lebens,ein Springen von Ebene zu Ebene, Erfahrungen, neue Blickwinkel, auch wenn sie manchmal irrational sind, eingemauert sein, dann wieder frei in Sicht, Denken und Handeln.Und im Hintergrund immer die unendlichen Weiten, die Grenzenlosigkeit der Seele, des Seins. Die Haltestelle mit den international gepackten Koffern symbolisiert einmal mehr, alle Menschen sind gleich. Ying und Yang, obwohl alles sich bewegt und sich stetig verändert, so bleibt doch alles im Einklang miteinander. Auch Insider Art ist ein Teil dieser Welt, was der Schirm im Bild symbolisiert, den ich als Schirmherr für Insider Art mit Stolz trage.



Ballastexistenzen?

Abbildung des Künstlers im Rollstuhl mit einer Rollstuhlfahrer-Armbinde
Ballastexistenz, Selbstporträt

Markus Georg Reintgen

Ein Handicap kann man sehen wie einen Verstärker, jede kleinste Problemsituation wird schnell zum „Problemgau“, so auch im Feld Arbeit. Die starren Verwaltungen verstehen nicht, dass Fotografie/Kunst Arbeit ist, sie verwalten nach den bekannten Mustern und Vorgängen, suchen ihren Aktenfrieden. Viele Künstler suchen oder wollen Galeristen, Galerien, die sie und ihre Arbeit vertreten. Das Ungleichgewicht der Menge der Künstler und der Galerien ergibt nur eine kleine Schnittmenge, also bleiben die meisten außen vor. Outsider Art: Kunst geschaffen von Menschen mit geistigen oder psychischen Problemen, Menschen also, die schon auf Grund dieser Indikation in vielen Fällen bevormundet sind und waren.
Was folgt daraus? Was bedeutet das für die Galeriearbeit, für Verkäufe, Urheberrechte?

Ich habe mich in der Arbeit „Ballastexistenz“ einige Zeit mit dem Thema Entmündigung, unzureichende Leistungsträger und Ausgrenzung künstlerisch intensiv auseinandergesetzt – vor allem provokant. Aber genau diese Form der Provokation und Konfrontation mit einer derart paradoxen Figur wie der „Ballastexistenz“ reizt mich als Künstler“. Doch solche Arbeiten müssen ein breites Publikum finden, müssen in relevante Ausstellungsräume, um diskutiert zu werden, gerne kontrovers.

Ohne Bea Gellhorn und die Galeriearbeit, die sie täglich auch für mich leistet, wäre ich ein Nichts. Bea Gellhorn baut Brücken für mich und viele ihrer Künstler; ich kann heute ausstellen und publizieren, somit werde ich Teil dieser fotografischen/künstlerischen Landschaft, Teil der Gesellschaft, erfahre Anerkennung für meine Arbeit. Gesamtgesellschaftlich geht es um Chancengleichheit, gegen Diskriminierung. Ich kann nur Bild!  Doch das reicht heutzutage nicht aus, also bin ich sehr froh und dankbar, Frau Gellhorn und ihre Online-Galerie für Insider Art zu haben.

 

Ein Leuchten am verhangenen Abendhimmel

Silja Korn

Insider Art hat mir gezeigt, dass auch ich trotz Handicap wer bin! Dass es sich lohnt, zu seiner Kunst zu stehen, auch wenn ich sie selbst nicht sehen kann! Insider Art hilft mir, sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dadurch wird mein Tun hoch geschätzt. Insider Art grenzt uns nicht aus und sieht mich als den Menschen, der ich bin - und als Künstlerin. Jeder kann sich hier anmelden, ob blind oder im Rollstuhl...

Jeder bekommt die Chance, seine Werke hier auszustellen. Dieser Rahmen ist für mich eine sehr neue Erfahrung, worüber ich sehr glücklich bin. Ohne Frau Gellhorns ständiges Dazutun, würde es diesen Ort sicher nicht geben. Ich danke ihr so dafür, dass ich und auch die anderen solch eine Möglichkeit erhalten haben.

Daher bin ich im letzten Jahr auch Schirmherrin für Insider Art geworden, weil ich voll und ganz hinter dieser so fantastischen Idee von Frau Gellhorn stehe. Liebe Frau Gellhorn, bitte machen Sie weiter! Sie sind für uns ein Leuchten am verhangenen Abendhimmel, das uns den steinigen und den so oft unüberwindbaren Weg ebnet.

 

Diese Galerie ist einzigartig

Michael Globisch

Die Online-Galerie ist für mich sehr wichtig, weil sie mir die Gelegenheit bietet, meine künstlerischen Arbeiten einem breiten und interessierten Publikum in einer ihr angemessenen Art und Weise zu präsentieren. Darüber hinaus schätze ich Frau Gellhorns Arbeit sehr, denn sie setzt sich unermüdlich und entschlossen für die Belange von Künstlern mit Handicap ein.

Die Insider Art Galerie ist einzigartig in Deutschland und muss weiterbestehen, weil es einfach keine Alternative zu ihr gibt. Würde es die Online-Galerie nicht mehr geben, wäre dies ein unersetzlicher Verlust für alle Künstler, die aufgrund ihrer Behinderung nur am Rande des Kunst- und Kulturbetriebes arbeiten können und so gut wie keine andere Möglichkeit haben, ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Worauf warten wir eigentlich noch?

Carla Llabega

Wer ist ein Künstler?
Wenn jemand in der Lage ist eine Gestimmtheit, eine Ahnung, ein Gefühl, eine Emotion durch ein Medium in eine äußere, für Menschen erfahrbare Form zu bringen und diese Form im Betrachter einen Nachhall dessen auslöst, was dieser Jemand beim Umsetzen seines Werkes empfand oder gemeint hat, dann handelt es sich um ein Kunstwerk! Und man darf dann den Schöpfer dieses Werkes zu Recht einen Künstler nennen!

Freiraum Kunst
In der Kultur des Menschen gibt es einen großen Freiraum... und der heißt: Kunst. Kunst kann Unsichtbares sichtbar machen, sie kann Strömungen und Tendenzen verdeutlichen und Möglichkeiten aufzeigen. Die Kunst grenzt nicht aus, nichts und niemanden. Sie ist der Raum, in dem sich Menschen in ihrem Sosein unbegrenzt entfalten können und so zu neuen Einsichten und Ideen gelangen. In diesem Sinne ist die Kunst auch Wegbereiter für das Zukünftige. Geben wir der Kunst eine Chance... und den Menschen, die hinter dieser Kunst stehen!

Zum Menschsein gehört es nun mal, sich berühren zu lassen... durch Worte, durch Taten, durch Erleben... durch Kunst. Wenn mich ein Kunstwerk in meinem tiefsten Innern berührt, wie könnte ich da seinen Schöpfer anders ansehen, als das Kunstwerk selbst?!?

Altes loslassen können
Es wird allerhöchste Zeit, dass wir aufhören zu trennen! An dieser Stelle noch einmal: Kunst grenzt nicht aus... Menschen grenzen aus, trennen, separieren... weil sie vielleicht noch nicht bereit sind für Neues oder anders herum: Altes nicht loslassen können.

Einem jeden Menschen ist in sein Lebensbuch geschrieben sich zu entwickeln! Worauf warten wir eigentlich noch?

Das, was in mir ist, muss in die Welt
Noch ein paar Worte zu mir und meiner eigenen Kunst: Ich bin zu 100% schwerbehindert und spüre einen starken Ausdruckswillen in mir, der mich antreibt künstlerisch tätig zu werden. Meine Kunst ist mir innere Notwendigkeit. Ich habe gar keine Wahl... das, was in mir ist muss raus... in die Welt!

So ist die Online-Galerie die geeignete Plattform für mich, denn sie ist das Mittel unserer Zeit. So kann ich Menschen erreichen, die für einen Besuch in einer Ausstellung vielleicht keine Zeit oder Möglichkeit haben, weil sie zu weit entfernt leben oder auch eine Behinderung haben und das Haus gar nicht verlassen können. Insider Art ist ein Glücksfall für mich... meine vielen hundert Bilder würden sonst für immer ungesehen in Schubladen verschwinden.



Mein Pinsel ist nicht behindert, meine Seele hat kein Handicap

Porträtfoto von Moon McNeill

Moon McNeill

Als umweltkranke Künstlerin unterliege ich besonderen Diskriminierungen. Ich kann die meisten normalen Malfarben und Hilfsmittel der Malerei nicht benutzen. Die meistgestellte Frage an mich ist daher: Warum malst Du dann??! Man sieht mir mein Handicap nicht an – und wenn ich davon spreche, schüttelt man den Kopf und hält mich für psychisch krank. Tatsächlich habe ich aufgrund einer chronischen Amalgamvergiftung ein schwaches Immunsystem, ein gestörtes Entgiftungssystem und zahlreiche Allergien und Unverträglichkeiten.

Hier, in der Galerie für Insider-Art, habe ich die erste virtuelle Galerie gefunden, die für mich stimmt. Ich bin mit meinen Bildern auch anderswo vertreten, aber gehöre dennoch nie dazu. Warum gibt es keine Ausstellungen, warum keine eigene Galerie, die uns Künstler mit Handicap vertritt? Warum liegt das von mir geschriebene Buch über die gesundheitlichen Gefahren von Künstlermaterialien allen so schwer im Magen? Ich bin nicht die Einzige umweltkranke Künstlerin in Deutschland – aber die einzig sichtbare, die es wagt, auszustellen, für sich zu werben und mehr als nur malende Hausfrau sein zu wollen. Vielleicht bin ich sogar die einzige, die noch professionell arbeiten kann. Aber selbst, wenn dem nicht so wäre: Man ist mit einer solchen Erkrankung so stigmatisiert, das man sie lieber unerwähnt lässt oder das Malen aufgibt.

Ich möchte mit meinen Bildern die Herzen aller erreichen und meinen Platz in der Kunstwelt beanspruchen. Mein Pinsel ist nicht behindert, meine Seele hat kein Handicap. Gäbe es toxinfreies Malmaterial, könnte ich so viel malen wie jeder andere auch. So aber kann ich dies nur unter optimalen Umständen tun. Was fast überall fehlt, ist eine angemessene Ateliersituation, genug Einkommen, wertfreie Werbung, engagierte Agenten und eine echte Chance auf dem Markt. Dieses Portal ist so wichtig, weil es wach macht für uns und unsere Kunst. Gute Kunst ist frei von jeder Behinderung, sie ist erhaben über Dogmen und Paradigmata. Sie ist entweder Kunst oder keine Kunst. Dies zu beurteilen, überlasse ich jenen, zu denen sie spricht.

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