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Johanna Schmidt

Abbildung von Johanna Schmidt

Über die Kunst:
Wenn die Gefühle „eigensinnig“ mit den Händen das Material formen dürfen, sozusagen „kopflos“, dann kann Kunst entstehen. Skulpturen erarbeiten, ist für mich wie Tagebuch schreiben...

Lebensmotto:

Na ja, wir arbeiten einfach und überall. „Gestorben wird erst morgen“.


Vita/Lebensstationen:

Geboren 1954

Als junge Frau habe ich Gedichte geschrieben, um meinen Gefühlen einen Weg nach außen zu geben. Eigentlich ein fast gängiger Weg für Teenager, deren Seele manchmal überläuft. So sehe ich meine Gedichte und Geschichten, wenn ich sie heute lese. Das heißt nicht, dass ich ihre Existenz abwerte.

Nein, im Gegenteil. Hatte ich aber doch irgendwann das Gefühl, das reicht mir nicht für mein Bedürfnis der Expression. Meine Hände müssen eine sichtbare Sprache sprechen. Nach den kläglichen Versuchen, mit Kohle und Öl zu malen (ich kann nicht malen), habe ich die Dreidimensionalität für mich gefunden. Ich habe Ton gekauft. Einfach so. Habe mich hingesetzt und ausprobiert, was dieses Material mit sich "unter meinen Händen" machen lässt. Es lässt mich viel machen, obwohl es mich nie seine Toleranzgrenze in Sachen Spannung überschreiten lässt. Das alleine ist schon ein Phänomen, denn ich muss mich dem Material anpassen - nicht das Material mir. Das heißt, eine Skulptur lässt sich nie über ihre Material-Grenze hinaus "verbiegen". Das Ergebnis dieser unnötigen Gewalt am Material wären Risse – und die Skulptur wäre zerstört.

Eine Ton-, eine Holz- oder eine Gipsskulptur zu erarbeiten, ist für mich wie Tagebuch schreiben. Menschen, die ich gesehen und erlebt habe, Sätze, die gesprochen wurden, die ich gehört habe, Gedanken jeglicher Art in mir verwandeln sich in Bilder, die zu Skulpturen wachsen.
Die Skulpturen beherbergen meine Gefühle, die in der jeweiligen Situation vorhanden waren und transportieren sie mit ihrem Aussehen für den Betrachter weiter, was immer oder, wenn er es denn sehen möchte.

Es gibt bei der Arbeit diesen wunderschönen Fluss zwischen meinen Emotionen und meinen Händen. Fragt mich jemand: "Wie hast du das gemacht?" Sag ich: "Ich weiß es nicht. Das haben meine Hände ganz alleine getan auf ihrem Spaziergang. Mein "Verstand" oder wie immer wir das nennen, hat in der Zwischenzeit frei."

Und, wenn die Skulptur nach Stunden gewickelt und nach Tagen endgültig fertiggestellt ist, sie ihr Wesen, ihre Seele und ihren Stolz mutig und offen zeigt, dann – dann bin ich glücklich und zufrieden.


Ausstellungen:

1996 Ausstellung im Rahmen der „Frauenkulturtage“ Kommunale Galerie Berlin

1997 Bau einer Stahlskulptur „Verantwortung“, 5,20 m hoch und 2,80 m breit, Berlin-Hennigsdorf

1997 Einzelausstellung anlässlich der Eröffnung einer Stahlhalle    

1998 Gruppenausstellung, Galerie-Kunst-City-Treff, Berlin

1998 Zwei Einzelausstellungen, Galerie-Kunst-City-Treff, Berlin

2000 Teilnahme 8. Kunstmeile „Die längste Galerie der Stadt", Berlin

2002 Einzelausstellung in der Galerie „Literaturbüro“, München

2004 Teilnahme 4. Kunstbörse, Berlin

2006 Ausstellung in den Kunstremisen, Berlin

Arbeit 1 von Johanna Schmidt: Mittelteil eines Triptychons
Arbeit 2 von Johanna Schmidt: Das liegende Paar
Arbeit 3 von Johanna Schmidt: Frau Heide
Arbeit 4 von Johanna Schmidt: In Anlehnung an dich
Arbeit 5 von Johanna Schmidt: Das „laufende“ Paar
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