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Jacqueline Janke

Abbildung von Jacqueline Janke

Über die Kunst:
„Kann ich das wegschmeißen oder ist das Kunst?" Nicht immer ist Kunst nachvollziehbar, da sie oft nicht dieselbe Sprache spricht wie der Zuhörer, der Betrachter, der Leser oder..., so dass sie somit auch nicht immer erkennbar ist.
Meiner Meinung nach ist sie immer ein Selbstausdruck des Schöpfers, des Künstlers.

Was und wie die Kunst ausgedrückt wird ist abhängig davon, womit die Person gefüllt ist – sich füllen lassen hat, gefüllt worden ist. Von seinen Eindrücken, Emotionen, Erfahrungen, seinem Mitteilungsbedürfnis und seiner individuellen Art und Weise, diese der Welt zu zeigen, seinem Drang andere daran Teil lassen zu haben.

Oftmals werden durch die Kunst (persönliche) Geheimnisse, göttliche Offenbarungen Preis gegeben.

Ich bin der Meinung, dass jeder Künstler, jeder schöpferische Mensch, in Verbindung zu Gott  oder wie es jeder für sich auch nennen mag, steht. Nur durch die Verbindung mit dem Kosmos kommt die Inspiration, die Idee, der Drang zur Darstellung oder zur Schaustellung, zum Teilen.
Das ist ein Geschenk für den Empfangenden, sofern der Schöpfer seine Authentizität gewahrt hat, auch wenn das Ergebnis nicht gefällt.

Lebensmotto:
Sich selbst treu zu sein, ist unsere einzige Aufgabe.


Vita/Lebensstationen:

Geboren 1964

Jacqueline Janke stammt aus Neumünster in Schleswig-Holstein. Vor ihrer siebenjährigen Ausbildung bei dem Maler Peter Paulwitz-Matthäi in Hamburg arbeitet sie zusammen mit einer Partnerin kreativ mit Farben und Stoffen für Mode, Design und Dekorationen. Ihre Bilder stellt sie seit 1996 aus. Ab 1999 kommen zu ihren Stillleben die Entdeckung der Figur und zahlreiche Akte. Seit 2006 ist das Thema "Engel" ihr sehr wichtig. Der Betrachter muss oftmals länger hinsehen, um die Objekte erkennen zu können. Das liegt an ihrer ungewöhnlichen Auswahl, an den farbigen Kompositionen, an ihrer Perspektive und der Weise, wie sie die Dinge sieht. Für die Malerei sind Fotografie und Skizzen ihre unerlässlichen Instrumente.

Ihr erstes Buch "Zwischen Himmel und Erde" erschien 2005, seit 2012 im SuL-Verlag. Danach folgte 2006 ihr zweites Buch: "Nur für Dich"- Erotik in Wort und Bild. 2008 erschien die CD: "Der rote Abend", Hörbuch (Nur für Dich) mit Akkordeon-Musik.

Jacqueline Janke ist seit einem Autounfall im Jahr 1989 80% schwerbehindert (Locked-in Syndrom, Tetraperese).


„Es ist manchmal schwer, aus dieser Beurteilung als „Behinderte“ herauszukommen. Ich male jetzt seit fast 20 Jahren und kann mich guten Gewissens eine professionelle Malerin nennen. Das ist angemessen.

„Künstlerin mit besonderen Erfahrungen“ trifft es wohl am besten. Genau wie ein Künstler, der sein Leben lang Probleme mit seinen Frauen hatte und dieses Wissen, das er dadurch erlangt hat, und seine Erfahrungen, die er dadurch gemacht hat, intuitiv in seinen Bildern verarbeitet. Sie sind seine Möglichkeit, den Betrachtern Wissen und Erfahrungen zu zeigen und nahe zu bringen, ohne sie beim Namen zu nennen.

Das wirkt auf einer Ebene, die erlaubt ist und von Bild empfänglichen Menschen verstanden wird, ohne Worte benutzen zu müssen, die vielleicht zu ehrlich, zu taktlos, zu direkt, zu plakativ, zu pathetisch, zu ... wären. Malerei ist eine meiner Sprachen, in der ich meine Erfahrungen – Lebenserfahrungen – transformiere und sie bewusst oder unbewusst in die Welt bringe. Andere Künstler machen das mit Musik, Skulpturen oder finden andere Ausdrucksmöglichkeiten. Rodin ist auch nie gefragt worden, ob er meint, dass die Skulpturen, die er erschaffen hat (z. B. „Der Kuss“), vielleicht mit seiner Liebe zu Camille Claudel zu tun haben könnten.

Natürlich haben meine Akte mit meiner Körperlichkeit, meinen Erfahrungen und mit meinem Verhältnis zu meinem Körper zu tun. Genauso wie meine Engelbilder mit meinem Wissen und meiner Spiritualität zu tun haben. Und meine Stillleben mit allen Themen meines Lebens. Das sieht man und das ist auffallend an den Titeln: “Die Dominanz“, „Bitte mich und ich komme“, „Ich zeige mich sowie ich bin“, oder „Die Frauen kaufen sich rote Kleider und verlassen ihre Männer“ (hier nicht zu sehen).

Nur der Betrachter kann erzählen, was ich gemalt habe und ich wünsche ihm von Herzen tiefe Berührung und intensives Empfinden."

Jacqueline Janke, Januar 2012

 

 

Zum Video von Jacqueline Janke, Abbildung ihres Porträts

Zwischen Himmel und Erde - Menschen hautnah
aus der MEDIATHEK des WDR

Will ich leben? Will ich nicht leben? Neun Wochen nach einem schweren Autounfall, bei dem ihre Freundin stirbt, wacht Jacqueline Janke aus dem Koma auf. Doch sie kann sich nicht bemerkbar machen, Jacqueline hat das Locked-in-Syndrom. Sie kann nicht sprechen, nicht selbstständig atmen, ist gelähmt – aber ihr Kopf ist klar, sie kann denken, hören und sehen.

Ein Beitrag von Wiel Verlinden, 05.01.2012, Dauer: 58:51

 

Arbeit 1 von Jacqueline Janke: Der wissende Engel
Arbeit 2 von Jacqueline Janke: Die Dominanz
Arbeit 3 von Jacqueline Janke: Bitte mich und ich komme
Arbeit 4 von Jacqueline Janke: Ganz entspannt
Arbeit 5 von Jacqueline Janke: Ich zeige mich sowie ich bin
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