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Neu: Im Interview mit … Alejandra Rubies

15.04.2011

Arbeit 1 von Alejandra Rubies

Mit der Künstlerin Alejandra Rubies, eine der vier neuen Künstlerinnen in unserer Galerie, beginnen wir eine neue Rubrik „Im Interview mit…“. Bea Gellhorn befragte sie zu ihrer Kunst, ihren Träume, ihren Herausforderungen und wie sie zu der Online-Galerie kam.

„Mir wurde erstmals bewusst, dass auch ich ein Mensch, eine Künstlerin mit Handicap bin. Diese Erkenntnis war nicht leicht, aber auch eine Befreiung. Und auch deutlich spürbar, warum ich darüber im Kunstbetrieb nicht spreche. Dahinter steckt tatsächlich eine Angst, dort nicht zu bestehen oder stigmatisiert zu werden.

Es bedeutet Auseinandersetzung und vor allem eine Annahme meiner Versehrtheit,  meiner Verletzlichkeit, meinem Sosein. Aber dass genau vor diesem Hintergrund meine Kunst entsteht, vielleicht nur entstehen kann.

Und es bedeutet auch Solidarität mit Künstlern, von denen ich mich wenig unterscheide, vielleicht nur dadurch, dass ich die Wahl habe, mein Handicap zu verbergen im Außen. Aber was ist das für eine Wahl, sich zu verstecken, sich nicht zeigen zu können?“

[Zum ganzen Interview]
[Zu der Künstlerin Alejandra Rubies]


Die hörbehinderte Malerin Inga Scharf da Silva studierte Etnologie und Kunstgeschichte und hat sich nach einer schweren Erkrankung „ins Leben zurückgemalt“. Auch sie stellt mit ihren Arbeiten ganz ähnliche elementare Fragen zur vermeintlichen  Normalität und der Akzeptanz des Andersseins.

„Die Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung - sowohl mit der unmittelbaren Umgebung, die mit einer Normalität der Gesundheit weiterleben will und keine Infragestellung duldet, als auch mit der eigenen Lebenslüge, jemand anders sein zu wollen als nur sich selbst.“

Früher malte sie Porträts, in denen sie die Ohren einfach vergaß. Sie waren immer irgendwie verdeckt, nicht sichtbar. Zum ersten Mal entwickelte sie mit der vorgestellten Arbeit 3  „Ohne die hörende Welt“ den Mut, eine Lücke preiszugeben mit einer bewusst freien, nicht bemalten Fläche.

[Zu der Künstlerin Inga Scharf da Silva]


Friederike Metzner, eine junge Malerin, arbeitet regelmäßig in einem Berliner Malatelier, wo sie sich ihrer Kunst widmen kann – mit großer Leidenschaft, Freude und Konzentration. Dabei entstehen kraftvolle, energiegeladene Arbeiten, die von Liebe, Eltern und Monstern erzählen.

[Zu der Künstlerin Friederike Metzner]


„Die Kunst, hilft mir dabei, anderen Menschen meine Sicht der Welt zu zeigen. Außerdem bin ich beim Malen frei und unabhängig von jeglichen Hilfsmitteln.“
Anna Kettler, 1983 geboren, kann aufgrund einer sehr starken Tetraspastik nur noch ihren linken Fuß kontrollieren. Aber damit kann sie malen, hat sie irgendwann entdeckt, und somit ihre „verrückte“ Sicht auf die Welt anderen Menschen eröffnen.

Wenn sie arbeitet, schwitzt und ackert sie wie ein 5000-Meter-Läufer, so schwierig ist es für sie, allein ihren Fuß zu steuern. Dennoch wird sie nicht müde, immer wieder neue Arbeiten zu schaffen und Menschen in den Bann ihrer so hermetischen Welt zu ziehen.

[Zu der Künstlerin Anna Kettler]


Lesen und sehen Sie mehr von diesen vier unterschiedlichen und mutigen Künstlerinnen!

Alejandra Rubies
Inga Scharf da Silva
Friederike Metzner
Anna Kettler


Einen neuen Cartoon von Phil Hubbe gibt es auch wieder.

Abbildung: Arbeit 1 "My Amy" von Alejandra Rubies

Abbildung des Logos clicks4charity

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