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Filmpremiere von „Insider Art – Aus Liebe zur Kunst“

Elf Personen, die am und im Film mitgewirkt haben, stehen zusammen vor der Bühne und freuen sich alle. Von links nach rechts stehen und sitzen zwei Rollstuhlfahrer: Dr. Holger Bera, Frank Malingriaux, Abdollah Fadakar, Christian Gellhorn, Kerstin Westen, Steffen Woischnik, Bea Gellhorn, Elmar Strotmann, Alejandra Rubies, Prof. Dr. Annegret Jürgens-Kirchhoff, Freddy Kornfeld.
Schlussapplaus für alle anwesenden Beteiligten nach der Filmaufführung. Von links nach rechts: Dr. Holger Bera, Frank Malingriaux, Abdollah Fadakar, Christian Gellhorn, Kerstin Westen, Steffen Woischnik, Bea Gellhorn, Elmar Strotmann, Alejandra Rubies, Prof. Dr. Annegret Jürgens-Kirchhoff, Freddy Kornfeld.


Am Sonntag, den 01. Juni 2014 feierten wir in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung die öffentliche Filmpremiere mit zahlreichen Gästen und Mitwirkenden an dem Film.

Nach der Aufführung des Films diskutierten Alejandra Rubies (Künstlerin), Elmar Strotmann (Filmemacher), Peter Lang (Kulturwissenschaftler und Kurator) und Bea Gellhorn (Produzentin) mit dem Moderator Stefan Gehrke und einem interessierten Publikum, das sich engagiert beteiligte, auf dem Podium die Frage "Wie kann die Kulturlandschaft inklusiv/er werden?".

Deutlich wurde dabei, dass dieser Film einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung der besonderen Herausforderungen von Kunstschaffenden mit Handicaps leistet.

Anschließend wurde bei einem Empfang angeregt weiter diskutiert und gefeiert. Einige Impressionen der Filmpremiere haben wir für Sie zusammengestellt. Wir danken allen Beteiligten und unseren Kooperationspartnern für das Gelingen dieser Matinée-Filmpremiere.

 

Bea Gellhorn begrüßt den Künstler Steffen Woischnik, der im Rollstuhl sitzt.

Die Ankunft und Begrüßung der ersten Gäste vor der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Die Vereinsvorsitzenden Dr. Holger Bera und Bea Gellhorn begrüßen Kerstin Westen.
Bea Gellhorn begrüßt den Galeristen Freddy Kornfeld uns seine Schwester.

Zur Einstimmung ein kleiner Sektempfang für die Gäste.

Die blinde Künstlerin Silja Korn und ihr Mann mit einem Glas Sekt in der Hand.
Zwei Damen im Gespräch bei einem Glas Sekt.
Eine junge Frau beim Studieren des Flyers zum Film bei einem Glas Sekt.
Barbara Bergmann von der Konrad-Adenauer-Stiftung unterhält sich mit einer Besucherin.

Der Moderator Stefan Gehrke eröffnet die Veranstaltung.

Der Moderator Stefan Gehrke begrüßt die Gäste mit einem Mikrofon.

Rita Schorpp von der Konrad-Adenauer-Stiftung hält ihre Eröffnungsrede.

Rita Schorpp von der Konrad-Adenauer-Stiftung spricht am Rednerpult zu den Gästen.
Die Gäste sitzen in den Rängen des Forums und hören der Rede interessiert zu.

Anschließend die Filmaufführung von "Insider Art - Aus Liebe zur Kunst".

Ein Blick von oben in den Saal auf die Gäste, die in den Rängen sitzen.

Bea Gellhorn stellt die Akteure und Mitwirkenden am Film einzeln vor und bittet sie zur Bühne.

Bea Gellhorn stellt die einzelnen Mitwirkenden vor, neben ihr rechts sitzt im Rollstuhl der Künstler Steffen Woischnick, neben ihm die Künstlerin Alejandra Rubies und der Galerist Freddy Kornfeld.
Alle Mitwirkenden stehen nun vor der Bühne zum Schlussapplaus.

An der offenen und spannenden Diskussionsrunde beteiligen sich auch zahlreiche Gäste aus dem Publikum.

Der Blick von oben in die Podiumsrunde auf den Kurator Peter Lang.
Die Künstlerin Sonja Dürscheid meldet sich zu Wort.
Ein weiterer Gast leistet einen Beitrag zur Diskussion.
Ein Blick ins Publikum auf Silja Korn und Prof. Dr. Annegret Jürgens-Kirchhoff.
Silja Korn mit einem Wortbeitrag.
Christina Fuchs von der Selbsthilfe der Körperbehinderten meldet sich zu Wort.
Eine weitere Dame aus dem Publikum erzählt von ihren Erfahrungen mit ihrem Handicap.
Nach der offiziellen Diskussion diskutiert eine kleine Gruppe von Gästen noch angeregt weiter.

Angeregte Gespräche, Wiedersehen und neue Kontakte bei einem Imbiss und Getränken.

Zwei Männer kommen bei Wasser, Wein und Brezeln ins Gespräch.
Sonja Dürscheid im Gespräch mit Dr. Holger Bera und Stefan Gehrke.
Alejandra Rubies unterhält sich amüsiert mit einer Freundin.
Anna Maris lachend im Gespräch.
Gerd Miedthank von der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv und Freddy Kornfeld unterhalten sich im Garten.
Zwei Damen vom Bundesarbeitsministerium an ihrem Informationsstand.

© Boris Heiland, 2014

 

Auch Christine Lüders von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes danken wir herzlich für ihr Grußwort für die Veranstaltung.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmende,


„Insider Art – aus Liebe zur Kunst“ ist ein eindrucksvolles Portrait der Lebenssituation von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung. Dem Film gelingt es, ihre Leistung in den Mittelpunkt zu stellen - ohne die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, aus den Augen zu verlieren. Ein Protagonist beschreibt die Problematik sehr treffend, als er sagt, behindert sei er nicht durch seinen Rollstuhl, sondern durch dessen Wirkung nach außen. 

Menschen mit Behinderung wird häufig – zu Unrecht! - wenig zugetraut, ihre Leistungen werden oft nicht gesehen oder anerkannt. Der Film macht Leistungen sichtbar und durchbricht die Distanz, mit der nach wie vor viele Menschen ohne Behinderung diesem Thema gegenüberstehen.

Im Jahr 2013 befasste die Antidiskriminierungsstelle sich in einem Themenjahr mit der Diskriminierung behinderter und chronisch kranker Menschen. Unser Motto: „Selbstbestimmt dabei. Immer.“. Eines der zentralen Ergebnisse des Jahres war es, dass wir dringend einen neuen Begriff der Behinderung brauchen. Denn Menschen sind nicht behindert, sie werden es  – sei es durch Barrieren, durch Gleichgültigkeit und Ablehnung oder schlicht durch einen Mangel an Fantasie. 

Deswegen ist ein Film wie „Insider Art – aus Liebe zur Kunst“ so wichtig: Weil er die Kreativität denkbar unterschiedlicher Menschen porträtiert. Er zeigt: Vielfalt ist wichtig, Vielfalt schafft Kreativität, und wir profitieren alle davon. Denn Kunst verbindet und überwindet Barrieren. 

Setzen wir uns also gemeinsam dafür ein, dass Projekte wie „Insider Art“ in der Öffentlichkeit Nachahmung und Verbreitung erfahren!

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Lüders

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