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Katarzyna Okon

Abbildung von Katarzyna Okon

Über die Kunst:
„Die Notwendigkeit schafft die Form.“
Wassilij Kandinsky

Lebensmotto:

keine Angabe


Vita/Lebensstationen:

Geboren: 1967 in Tychy, Polen

Persönlich sehe ich den künstlerischen Schaffensprozess als einen immer und ewig dauernden Lernweg. Ich betrachte mich nicht als eine „fertige“ Künstlerin, denn die künstlerische Tätigkeit verlangt nach meinem Verständnis einen viel größeren Einsatz. Dies ist verursacht durch mein Defizitgefühl, keine akademische Ausbildung erhalten zu haben. Die akademische Ausbildung verstehe ich als eine der intensivsten Formen der künstlerischen Auseinandersetzung, unterstützt durch fachliche Hilfe und fachlichen Austausch während des langen Lernprozesses.


Seit meiner Geburt leide ich unter einer Augenkrankheit, die mit unregelmäßigen Verlusten des Sehvermögens verbunden ist. Zurzeit beträgt mein Sehrest 25 %. Eine starke Lichtempfindlichkeit trägt dazu bei, dass die Bildkontraste sehr geschwächt sind. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit führt oft zu Irritation und Unsicherheit.

Trotz der Sehbehinderung zeigte ich schon immer starke künstlerische Begabung. Die Kunst, besonders die Malerei war für mich schon immer das wichtigste Element der eigenen Existenz. In der Schulzeit wurde mir eine künstlerische Laufbahn abgeraten. Ich zitiere: "Viele sind berufen, doch wenige gewählt."

Über zwanzig Jahre lang rationalisierte ich das Problem der Berufswahl, meiner "Berufung": ich kann nicht künstlerisch tätig werden, da ich nicht sehen kann. Und doch im Alter von 40 Jahren absolvierte ich eine private Ausbildung zur Kunstpädagogin und bin als solche sehr erfolgreich und glücklich.

Auf Grund des körperlichen Leidens ist meine Berufstätigkeit und die Malerei für mich ein hoch bezahlter Luxus, aber gleichzeitig der einzige Zustand, in dem alles um mich RICHTIG ist!


Über meine Kunst: Auf der Suche nach Wahrheit

Die Thematik meiner künstlerischen Arbeit ist die Darstellung des Weiblichen. Aktuell ist sie das Resultat meiner Übersättigung durch permanente, ungewollte Konfrontation mit den „schönen“, überflüssigen, immer neuen und immer gleichen Frauenbildern der Medienwelt und Werbung. Dabei bin ich nicht an einer kritischen Haltung gegenüber der Medienwelt als „Schönheitsfabrik“ interessiert. Auch die Umkehrung der künstlerischen Handlung in das Sozial-Kritische steht für mich nicht zur Diskussion.


In dem visuellen Überfluss an "Weiblichkeit" und „Schönheit“ unserer Zeit versuche ich mein gereiztes Auge, meine gelangweilte Wahrnehmung, durch die Malerei „gesund“ zu halten und setze eigene ästhetische Kriterien und Impulse. Sie sind zum großen Teil tief persönlich und dem eigenen Archetypus ganz nah. Nichtsdestotrotz hoffe ich, eine universelle Kunstsprache zu finden.

Die Motivation meiner malerischen Tätigkeit spielen sich auf der äußeren, bewussten Ebene. Ein weiterer Aspekt meines künstlerischen Schaffens hat eine tief verborgene Sehnsucht, das Elementare meines eigenen, weiblichen physischen und geistigen Wesens, vielleicht meiner Herkunft zu finden, nahzukommen. Die Frauenfigur als Mutter, Schwester, Freundin und Vertraute.

Schönheit ist die Suche nach der einzigen für mich entscheidenden Antwort: Wer bin ich? Und so ist die Kunst für mich die Suche nach der WAHRHEIT.

 

Arbeit 1 von Katarzyna Okon: Apolonia
Arbeit 2 von Katarzyna Okon: Luiza Donata
Arbeit 3 von Katarzyna Okon: Constanze
Arbeit 4 von Katarzyna Okon: Leticia
Arbeit 5 von Katarzyna Okon: Walburga Ignatia
Abbildung des Logos clicks4charity

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