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Michael Globisch

Abbildung von Michael Globisch

Über die Kunst:
Seit 1997 arbeite ich künstlerisch vorrangig am Computer. Meine Arbeiten sind Computercollagen. Ihr Ursprung liegt in einer Idee, die durch die Collagetechnik (Kombination aus bereits bestehendem visualisiertem Material) konkretisiert und umgesetzt wird. So verschmelzen fiktive Realitäten zu einer subjektiven Weltsicht, gewöhnliche Zusammenhänge erhalten eine poetisch bildliche Dynamik und es entstehen Bilder mit gewollt subtil sinnlichen Inhalten.

Meine künstlerische Tätigkeit orientiert sich sowohl an traditionellen Collagetechniken als auch an den konzeptionellen Methoden der Neuen Medien. Im Vordergrund steht dabei nicht die rechnergesteuerte Anwendung, sondern die Erforschung der ästhetischen und sinnlichen Kräfte einer technologisierten Umwelt.

Lebensmotto:

Nie aufgeben!


Vita/Lebensstationen:

Geboren 1962 in Rhede / Kreis Borken

Abitur 1982 in Bocholt
1983 - 1989 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf
Meisterschüler von Prof. David Rabinowitch

2013 "Malerei und computergesteuerte Grafik", Nikolaus-Stift Wesel

2012 "artMuseII", TextilWerk Bocholt, LWL Industriemuseum

2011 "MAKELLOS", Kunstfestival "Nachtundnebel 2011", Berlin-Neukölln; "Summertime Arts", Euregio-Kunstkreis Bocholt, Städt. Kunsthaus; "Frisch gestrichen", Kunstsammlung24, Bocholt; "Nichts ist wie es scheint", BKK Bundesverband, Berlin

2010 "Tag der Begegnung", Gruga-Park Essen, Ruhr 2010 (Insiderart Berlin)

2009 2x2 Forum Outsider Art, Kunsthaus Kannen, Münster; Up (to) date", MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Magdeburg

2008  Computercollagen, Rathaus der Stadt Borken; Computercollagen, Kulturort Alte Molkerei, Bocholt

Arbeits- und Studienaufenthalt in Chile

"Island", mail art project, College of Staten Island, New York, USA

2007 "Kunst-Zukunft-Ruhrgebiet", Wissenschaftspark Gelsenkirchen;    "Koordinaten-Westfälische Kunst im Dialog", BBK-Projekt, Münster; Outsider Art Markt, Sammlung Prinzhorn, Heidelberg

2006 Jahresausstellung, Kunsthaus Kannen, Münster

2004 Computercollagen, Galerieausstellung, KulturFabrik Haldensleben

2003 "Prostitution-mail art", Installation, Stuttgarter Kunstverein e.V.

1999  Computer/Collagen, mit Klaus Cordes, Kunsthaus Bocholt

1993  Arti-Route", Aalten-Bredevoort, NL

1992 Malerei, Euregio-Kunstkreis Bocholt; Malerei, mit Veronika Möllmann, Schlösschen Borghees, Emmerich

1991 Chim Gregg Art Gallery, Los Angeles, Cal., USA; Gallery Art 54, Soho, New York, USA

1990 "Tortenbilder", KO Backwahn, Leipzig; "Lieblingsbilder-Jó Melóm", Köln, Wien, Budapest

1989 Kunstmarkt Bocholt

Arbeits- und Studienaufenthalt in Hamburg

1988 "Begegnungen-Ontmoetingen", Installation, Provinciehuis Zwolle, NL

1986 Skulpturen und Malerei, mit Klemens Hechenrieder, Rathaus Bocholt

1982 Kunstmarkt Bocholt


Werke im öffentlichen und privaten Besitz


"Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören die fulminanten Computercollagen von Michael Globisch. Seine warmen Farben signalisieren Hoffnung am Horizont. Die raffinierten Verquickungen aus Erotik, Poesie und Zeitkolorit stecken voller Komik."
Peter Sauer, Münsterische Zeitung, 02.10.2009



Ein Kaleidoskop aus Albträumen und Sehnsüchten

Eine Arbeit von Michael Globisch. Sie zeigt wie eine Frau ins Straucheln gerät.

Die surrealen Bilderträume von Michael Globisch

Wie andere Menschen Tagebuch schreiben, produziert Globisch seine Computercollagen.  Mittlerweile sind mehr als 3000 Arbeiten entstanden, surreale Bilderbögen einer Seelenlandschaft, die er aufblättert - teils humorvoll bis sarkastisch, schmerzvoll bis träumerisch, sinnlich bis poetisch. Diese Protokolle seelischer Empfindungen sind Erkundungen von den Rändern her, mit einem Fuß nahe am Abgrund. Das Reflektieren der eigenen Person in der Welt wird zum permanenten Experimentieren.

Es geht um die Frage der Identität des Menschen im globalen Zeitalter. Dabei geraten Raum-Zeit-Strukturen ins Schlingern, Risse und Sprünge dieser Welt werden deutlich. Globisch scheint die Bilderflut einer immer komplexer werdenden Welt förmlich aufzusaugen, fragmentiert sie und komponiert sie mit unverwechselbarer Handschrift neu. Bei seinen Versuchen der Sortierung und Neuordnung entstehen wunderbare Kompositionen in Moll und Dur.

Grenzräume werden zu Spielräumen, ganz in der Tradition der Surrealisten, und öffnen Räume für das zweckfreie Spiel des Denkens.

Bea Gellhorn, Leiterin der Online-Galerie für Insider Art


Arbeit 1 von Michael Globisch: Ohne Titel (060606-1500)
Arbeit 2 von Michael Globisch: Ohne Titel (060821-1561)
Arbeit 3 von Michael Globisch: Ohne Titel (070216-1665)
Arbeit 4 von Michael Globisch: Ohne Titel (040123-1024)
Arbeit 5 von Michael Globisch: Ohne Titel (20070711-1754)
Abbildung des Logos clicks4charity

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