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Welche neuen Weichenstellungen braucht Kulturpolitik zukünftig?

17.03.2015

Abbildung der Arbeit Rails von Michael Sagel, die eine Weiche zeigt

„Unsere Gesellschaft wird immer globaler, interaktiver und vernetzter. Künstlerinnen und Künstler gestalten als kreative Avantgarde in unserem Land diese Prozesse dabei entscheidend mit. Sie markieren Grenzen neu und erweitern Horizonte, weisen auf Chancen und Risiken hin. Die Veränderungen unserer Gesellschaft haben jedoch auch das Verständnis von Kunst und Kultur verändert und beeinflussen Entstehung, Form, Wahrnehmung, Vermittlung und Distribution künstlerischen Schaffens.“

"Veränderung ist wie das Salz im Leben"

Bei der 5. Kulturpolitischen Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin mit dem Titel „Veränderung ist wie das Salz im Leben“ werden am 24. und 25. April 2015 namhafte Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Politik und Wissenschaft diskutieren, was die Veränderungen unserer Gesellschaft für Kunst und Kulturpolitik bedeuten. Auf der Fachtagung ist auch Insider Art vertreten, um die Belange von Kunstschaffenden mit Behinderungen in die Diskussion dort einzubringen. 


Zwei Tage lang spannende Foren und Fragen

In acht Foren stehen richtungsweisende Fragen auf dem Programm: Wie kann durch Kulturschaffende die ländliche Gesellschaft belebt werden? Wo liegen die Herausforderung der Globalisierung für Kunst und Kultur? Welche Möglichkeiten und Risiken liegen in der Digitalisierung? Wie muss sich  im Zuge des demografischen Wandels die kulturelle Infrastruktur verändern? Wie sehen Strategien für eine inklusive Kulturpolitik aus? Sind Quoten der richtige Weg für verbesserte Teilhabe?

Unter anderem werden Best-Practice-Beispiele wie auch Insider Art vorgestellt, um bestehende Ideen, Projekte und Strategien zum Umgang mit diesen Veränderungen zu präsentieren und auf diese Weise neue Entwicklungen und Initiativen anstoßen. 


Impulse und Strategien für eine inklusive Kulturlandschaft

Bea Gellhorn, Geschäftsführerin der Online-Galerie für Insider Art, wird am 25. April das Forum 2 „Kultur inklusiv und barrierefrei“ mit einem Impulsreferat eröffnen. Mitdiskutanten sind: Nadja Bentz, Literaturwissenschaftlerin und ehemals Autorin und Verlegerin, Birgit Tellmann von der Bundeskunsthalle und Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Die Runde wird Kerstin Tack, behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, moderieren. Folgende Fragestellungen werden in diesem Forum am 25. April beleuchtet: Wie gestalten die künstlerischen Akteure diese Prozesse? Wo ist Widerständigkeit erforderlich? Welche neuen Weichenstellungen sind im Bereich der Kultur und Kulturpolitik künftig notwendig?

In einem Kino im Foyer wird an beiden Tagen neben zwei anderen Filmen auch unser Film „Insider Art – Aus Liebe zur Kunst“ für das Publikum der Jahrestagung zu sehen sein.

Die Veranstaltung wird per Livestream im Debattenportal des Forum Berlin www.sagwas.net übertragen.

Diskutieren Sie mit! Interessierte können sich per Mail anmelden unter: forum.cy@fes.de

Die Plätze sind allerdings begrenzt. Anmeldeschluss ist der 15. April 2015. Für die Veranstaltung werden erfreulicherweise keine sonst üblichen und meist sehr hohen Tagungsgebühren erhoben. Auch das ist barrierefrei!

Hier geht es zum Programm.

 

Abbildung: "Rails" von Michael Sagel

Abbildung des Logos clicks4charity

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