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Positives Fazit nach vier Wochen Akademiezeit - Bea Gellhorn hält Festvortrag zum Abschluss der ersten Schlei-Akademie

21.08.2018

Abbildung einiger Arbeiten auf Leinwand in der Abschluss-Ausstellung

Rundum zufrieden waren die Veranstalter*innen der ersten Schlei-Akademie. Die gemeinsame Studienzeit war intensiv, erfahrungsreich und von allen Seiten wurde die entspannte, offene und hilfsbereite Atmosphäre betont sowie die hohe Qualität der Arbeiten hervorgehoben. Die Abschluss-Ausstellung belegte das eindrucksvoll, die zahlreichen Buchungen für die nächste Sommer-Akademie ebenfalls.

"Ein geglücktes Kunstexperiment", betitelt der heimische Schlei-Bote seinen Artikel über die Abschlussfeier der ersten inklusiven Sommer-Akademie in Sundsacker. (Zum ganzen Artikel)

Den Festvortrag über "Kunst und Inklusion" hielt Bea Gellhorn, um zu thematisieren, was im Studienalltag nicht im Vordergrund stand, aber Anspruch und Herausforderung für eine inklusive Kunst-Akademie wie die Schlei-Akademie ist.

Ein Gedanke aus der Festrede beschrieb die wenig hilfreiche Bezeichnung "Behindertenrechtskonvention" für eine große politische Idee zur gerechteren Gestaltung von Gesellschaften.

Statt dem Begriff „Behindertenrechtskonvention“ wäre die Bezeichnung „Konvention über die Rechte von Menschen, die Behinderungen ausgesetzt sind“ sehr viel passender und hilfreicher gewesen, um den Kerngedanken, der ebenfalls schon viele Jahrzehnte von vielen engagierten Menschen mit Behinderungen vertreten wird, zu verdeutlichen. Er lautet: „Wir sind nicht behindert, sondern wir werden behindert.“ Diese Forderung hat die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen aufgenommen und geht davon aus, dass sich der Mensch immer in Wechselwirkung mit den Barrieren innerhalb unserer Gesellschaft befindet. Das bedeutet, nicht der Mensch ist behindert, sondern er wird durch Barrieren behindert. 

Daraus lässt sich ganz klar folgendes ableiten: Die UN-Behindertenrechts-konvention meint eben nicht nur Menschen mit einer Behinderung, sondern alle, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Religion und anderer Persönlichkeitsmerkmale auf Vorurteile oder Barrieren in unserer Gesellschaft stoßen, die ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe verwehren oder sie einschränken. 

Und somit betrifft die sogenannte „UN-Behindertenrechtskonvention“ uns alle, wenn uns z.B. durch Krankheit, Alter oder finanzielle Nöte gesellschaftliche Teilhabe verwehrt ist. Und das kann jedem von uns jederzeit passieren.

Auf Wunsch einiger Gäste ist der gesamte Vortrag hier noch einmal nachzulesen und ebenso für interessierte Leser*innen, die nicht an der Abschlussveranstaltung teilnehmen konnten.


Abbildung: Beeindruckende Arbeiten, die in der Abschluss-Ausstellung gezeigt wurden, Foto: Rebecca Nordmann, shz

 

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