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Sonderbeilage "Inklusion in Kultur und Medien"

06.11.2018

Abbildung der Titelseite des Hefts

Der Deutsche Kulturrat hat soeben ein umfangreiches Heft "Inklusion in Kultur und Medien" veröffentlicht. Mehr als 20 Menschen betrachten das Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven und beschreiben die aktuelle Situation in Deutschland. Ein äußerst umfangreicher und vielfältiger Überblick, der absolut lesenswert ist.

Auch Bea Gellhorn ist eine der Autor*innen dieser Sonderbeilage  von "Politik & Kultur". Ihr Artikel "Quoten beschleunigen Veränderung" fordert, eine Quote im Kultur- und Medienbereich, damit Menschen mit Behinderungen in Führungsetagen und Aufsichtsgremien, wo sie bisher völlig unterrepräsentiert sind, mitgestalten und mitbestimmen können.

"Die Quote ist deshalb ein wichtiges Instrument zur Veränderung des Bewusstseins und um alte, verkrustete Strukturen aufzubrechen. Dabei geht es nicht nur um Gleichberechtigung und gleiche Startbedingungen, um sich dem qualitativen Wettbewerb zu stellen, sondern es geht auch um künstlerische und mediale Vielfalt, um eine Vielzahl an Perspektiven und ungenutzte Potenziale, die wir unbedingt brauchen. Gerade die Kultur- und Medienbranche, die ja in besonderer Weise auf Kreativität und Innovation setzt, sollte sich hier sehr viel deutlicher öffnen - nicht erst mit einer gesetzlichen Quote.

Natürlich hat die Abschaffung von Privilegien auch immer einen Preis, denn es gibt immer Profiteure solcher Ungerechtigkeiten. Freiwillige Selbstverpflichtungen reichen nicht, sie waren auch bei der Besetzung von Führungspositionen mit Frauen nicht zielführend. Die Quote war die richtige Antwort darauf. Sie hat deutlich mehr Frauen geholfen, in Führungspositionen ihr Können zu zeigen. Alle Studien belegen, dass sie führen können und divers geführte Unternehmen erfolgreicher sind. 

Menschen mit schweren als auch leichteren Beeinträchtigungen machen heute schon gut 20% der Gesellschaft, also der Kund*innen, des Publikums aus. Daran wird sich auch die Quote bemessen müssen. Um sein Publikum nicht zu verlieren, wird nicht nur räumliche Barrierefreiheit zwingend, sondern auch ein Mitdenken und Einbeziehen entsprechender Wünsche und Ansprüche in Produktion- und Programmgestaltungen."

Lesen Sie den ganzen Artikel hier oder in dem Heft auf Seite 26 und 27. Hier können Sie das ganze Dossier kostenfrei herunterladen und lesen. Der Artikel "Quoten beschleunigen Veränderung" hier auch als barrierefreie Version.

 

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